Energie von hier!
Wer?
Die eneREGIO GmbH wurde am 24.08.2000 gegründet und am 02.10.2000 in das Handelsregister des Amtsgerichts Rastatt eingetragen. Hervorgegangen ist der Betrieb aus den Gemeindewerken Muggensturm, die zuvor seit Jahrzehnten das Strom- und Wasserversorgungsnetz der Gemeinde betreuten. Im Jahre 2003 wurde die EnBW Kommunale Beteiligungen GmbH mit einem Anteil von 25,1% als Mitgesellschafter aufgenommen.

eneREGIO-Innendienst-Team
Mit der Aufnahme der Stadt Kuppenheim als weiteren Gesellschafter wurden zum 01.01.2010 die Gesellschaftsverhältnisse neu geordnet. Die beiden kommunalen Anteilseigner besitzen nun jeweils 34% Anteile, die EnBW Kommunale Beteiligungen GmbH 32%.
Den Vorsitz im Aufsichtsrat teilen sich die beiden Bürgermeister von Muggensturm und Kuppenheim. An den geraden Jahreszahlen führt Muggensturm den Vorsitz, an den ungeraden Kuppenheim.
eneREGIO beschäftigt derzeit 24 Mitarbeiter im Innen- und Außendienst.
Was?
eneREGIO hat sich zum Ziel gesetzt, eine regional gesteuerte Energieversorgung mit Strom, Gas und Wasser zu gewährleisten. Unter dem Motto „zeigen Sie Lokalpatriotismus!“ wird den Bürgern die Möglichkeit geboten, über eneREGIO ihre gesamte oder partielle Energieversorgung abzuwickeln. Der Clou: die Überschüsse von eneREGIO fließen in gemeinnützige, kommunale Projekte zurück. So wird eine Energieversorgung durch eneREGIO für alle (teilnehmenden) Bürger, Haushalte sowie Unternehmen zu einem Beitrag mit Zusatznutzen!
Seit 2011 ist eneREGIO – neben Muggensturm – der Stromnetzbetreiber für die Stadt Kuppenheim mit dem Ortsteil Oberndorf und somit zuständig für Netzzugang und Netznutzung.
Als weiteres Geschäftsfeld betreut eneREGIO in Muggensturm die öffentliche Straßenbeleuchtung. In Muggensturm ist eneREGIO ferner für den elektrotechnischen Betrieb des Abwassernetzes (einschl. Regenüberlaufbecken) zuständig.
Wo?
Die kaufmännische Verwaltung von eneREGIO ist seit 2002 in Muggensturm, Rastatter Str. 14/16. Die Techniker haben ihr Domizil in der Malscher Str. 7 bezogen, wo auch der Bauhof der Gemeinde Muggensturm untergebracht ist. Beide Gebäude befinden sich im Eigentum der Gesellschaft. Für die Kunden in Kuppenheim und Oberndorf wurde im Kuppenheimer Rathaus ein Servicebüro eingerichtet.
Wie?
Die Stromnetze von Muggensturm und Kuppenheim werden durch 20kV-Kabel, jeweils abgehend vom 110kV-Umspannwerk “Niederbühl” in Rastatt, versorgt.
Die Wasserversorgung von Muggensturm erfolgt über zwei lokale Tiefbrunnen, Kuppenheim ist Mitglied im Wasserversorgungsverband „Vorderes Murgtal“.
Im Jahr 2010 wurde für das im Kuppenheimer Industriegebiet neu errichtete Presswerk der Daimler AG ein neuer Gasnetzanschluss, abgehend von der Hochdruckleitung der Gasversorgung Süddeutschland (GVS) gebaut.
eneREGIO beteiligt sich an der Zukunft!
Offshore Windpark Baltic 1
19 Stadtwerken mit Schwerpunkt aus Baden-Württemberg haben die Beteiligungsverträge mit der EnBW Erneuerbare Energien GmbH unterzeichnet.
Die Stadtwerke haben durch die Unterschrift des Beteiligungsvertrags zunächst Optionen auf Beteiligungen in Höhe von insgesamt 24 MW erworben. Erst nachdem der EnBW Windpark Baltic 1 in Betrieb gegangen ist und alle Wirtschaftlichkeitsdaten vorliegen, werden die Stadtwerke endgültig Beteiligungspartner.
Terra – der grüne Strom aus unserer Region
Terra erfüllt die anspruchsvollen umfangreichen Zertifizierungskriterien der Umweltverbände, die wir Ihnen bei Bedarf gerne zusenden. Selbstverständlich sind diese auch im Internet unter www.energie-vision.de nachzulesen.
Als besonderes Angebot bieten wir das Strom-Gütesiegel TERRA unseren Kunden an. Mit den von Ihnen gezahlten Beträgen konnten die nächststehenden umweltfreundlichen Stromerzeugungsanlagen in der Region finanziell unterstützt werden.
Gemeinsam mit unseren Kunden konnten wir schon eine Reihe von attraktiven Anlagen ins Leben rufen, die ohne dieses Engagement nicht möglich gewesen wären.
Folgende Projekte werden durch TERRA unterstützt und initiiert bzw. sind bereits realisiert:
Windpark Kahlenberg bei Monsheim
Insgesamt wurden hier zwischen Februar 1999 und August 2002 sieben Anlagen mit einer elektrische Leistung von 6 MW installiert. Die Firma Umweltsicherung und Technik (UST), Betreiber des Windparkes, erhielt durch TERRA, den grünen Strom aus der Region, die für eine wirtschaftlichen Betrieb der Binnenlandanlagen fehlenden Mittel.
Bei hoher Resonanz wurden bereits mehrfach Terra-Kunden und andere Freunde umweltfreundlicher Stromerzeugung zu einer Veranstaltung mit Besichtigung der Anlagen inkl. Turmbesteigung eingeladen. Besonders hervorzuheben ist bei diesem Windpark die gelungene Integration der Anlagen in die Landschaft. Eine begleitende Unterstützung des Windparkes wurde wir bis 2008 geleistet.
Photovoltaikanlage Carl-Benz-Stadion
Neben der Realisierung von kleineren PV-Anlagen ist es gelungen, ein sehr großes und attraktives Projekt zu verwirklichen. Mehr als zwei Jahren arbeitete die MVV gemeinsam mit einem Partner, Herr Dr. Roland Niebl, an der technischen Realisierung und Finanzierung der für Mannheim damals größten PV-Anlage mit hohem Öffentlichkeitswert.
Im Winter 2001 wurden 1.080 Module mit einer Gesamtfläche von ca. 1160 m2 und einer Leistung von 106 kWpeak gut sichtbar auf dem Dach der Südtribüne des Mann-heimer Fußballstadions installiert. Auch hier liefert TERRA den fehlenden Finanzierungsbaustein, ohne den dieses Projekt nicht möglich gewesen wäre.
Terra unterstützt diese Anlage kontinuierlich mit einem Aufpreis für jede erzeugte kWh.
Wasserkraftanlage Bammental
Die Wasserkraftanlage an der Elsenz, im Herzen von Bammental, ist wegen eines Hochwasserschadens im Jahre 1994 außer Betrieb gegangen. Für die mögliche Wiederinbetriebnahme, der 80 kW-Anlage, die bereits 1999 durch das TERRA-Team der MVV angestoßen wurde, mussten organisatorische, wirtschaftliche und technische Voraussetzungen geschaffen werden.
So wird z.B. das alte Getriebe durch einen geräuscharmen Riementrieb ersetzt, um die Mieter des angrenzenden Wohnhauses zu entlasten. Viele der notwendigen, zu ersetzenden Teile werden durch die zukünftigen Betreiber, die Firma Schnitzer und Partner, selbst geplant, konstruiert und zum Teil sogar angefertigt um einen wirtschaftlichen und weitgehend automatisierten Betrieb zu gewährleisten.
Im Dezember 2001 wurde die Anlage im Beisein von Herrn Bürgermeister Vogel und der Rhein-Neckar-Zeitung erstmals wieder in Betrieb genommen und erzeugt seitdem jährlich ca. 300.000 kWh Strom. Dies entspricht in etwa dem Bedarf von 100 Haushalten. Nach Nutzung aller verfügbaren Fördermöglichkeiten für die Wasserkraft, verblieb immer noch eine deutliche finanzielle Deckungslücke, die durch TERRA gedeckt wird. Die Anlage wurde bis 2008 finanziell unterstützt.
Photovoltaikanlage Landesmuseum für Technik und Arbeit
Am 20.11.2002 wurde eine weitere größere Photovoltaikanlage in Betrieb genommen.
Die Anlage ist auf dem Dach des Landesmuseums in Mannheim installiert. Neben der umweltfreundlichen Stromerzeugung hat die Anlage außerdem die Aufgabe für innovative Technologien zu werben und Jugendliche wieder mehr für technische Berufe und Studiengänge zu begeistern.
Es handelt sich um eine 12 KW starke Anlage, die in innovativer Dünnschichttechnik ausgeführt wurde. Diese Anlage erzeugt jährlich etwa 10.000 kWh Strom. Durch eine entsprechende Visualisierung können die Erzeugungsdaten der Anlage jederzeit betrachtet werden. Die Anlage erhielt einen einmaligen Zuschuss aus dem Terra-Budget.
Photovoltaikanlage Stadtwerke Buchen
Auf dem Dach eines Lagergebäudes der SW Buchen ist eine rund 27 Quadratmeter große PV-Anlage mit einer Gesamtleistung von 3,0 kW peak installiert. Inklusive einer Visualisierungs-Software, die den Energieertrag und die jeweilige Leistung direkt auf einem Computer im Kundenforum der Stadtwerke Buchen anzeigt, hat das High-Tech-Kraftwerk rund 25.000 Euro gekostet. Die 1999 gebaute Anlage erhielt bis 2006 einen jährlichen Zuschuss.
Kellersche Mühle in Reihen bei Sinsheim
Die Kellersche Mühle wurde als Mahlmühle von Herrn Brunner betrieben. Die idyllisch an der Elsenz gelegene Mühle ist ein Kleinod der Mühlen- und Mahltechnik und ist über die Grenzen des Kraichgaus als solche bekannt.
Als Antrieb dient eine Wasserturbine, die im Jahr 2004/2005 generalüberholt wurde, um die Energie zukünftig für die Stromerzeugung nutzen zu können. Damit können Beiträge eingespielt werden, um die Mühle zu erhalten und die Investition zu finanzieren. Ende 2006 ist die Anlage mit Einspeisung in das Stromnetz in Betrieb gegangen.
Bei der Turbine handelt es sich um eine liegende Francis-Turbine mit einem Riemenscheiben-Abtrieb. Der Riementrieb ging früher auf die Hauptwelle der Mühle und treibt jetzt einen neu installierten Generator von 20 kW an.
Terra konnte auch hier eine Unterstützung leisten.
Offenbach
Durch das Angebot von Terra und Futura durch die Energieversorgung Offenbach in Offenbach und eine sehr große Resonanz auf das Angebot bei den Offenbachern, konnten im Jahre 2007 zwei große Photovoltaikanlagen gebaut werden. Insgesamt wurden auf einem Verwaltungsgebäude sowie auf dem Gründerzentrum Anlagen mit einer Nennleistung von 34 kW installiert. Terra hat hier einen einmaligen Zuschuss geleistet.