Ladeeinrichtung schnell und einfach einrichten. Wir helfen gerne!

Sie planen eine Ladeeinrichtung für Elektromobilität zu installieren, um Ihr Fahrzeug sicher zu laden? Die Ladeeinrichtung muss vor der Installation beim zuständigen Netzbetreiber angemeldet oder von diesem genehmigt werden. Hier kommt es auf die Ladeleistung an.

Worauf Sie dabei achten müssen und wie die einfache Anmeldung über unseren Onlineservice funktioniert erfahren Sie auf diese Seite.

Sie wünschen sich für das Laden bei Ihnen zu Hause, in einem Mehrfamilienhaus oder einer Gewerbeimmobilie eine Ladeeinrichtung? Hier erhalten Sie alle relevanten Infos und Tipps sowie Unterstützung bei der Suche nach einer Elektrofachkraft.

Technische Vorraussetzungen für das Laden im privaten Einfamilienhaus

Die Elektrofachkraft Ihres Vertrauens kennt den aktuellen Stand der Technik und die geltenden Vorschriften und prüft daraufhin Ihre Hausinstallation.
Ihre hausinterne Elektroinstallation ist für die hohe Ladeleistung über einen längeren Zeitraum geeignet.
Ihr Hausanschluss verfügt über genug Leistung, um den Mehrbedarf zu decken?

Zum Vergleich:
Ihr Elektroauto wird an einer 11 kW Wallbox dauerhaft mit derselben Leistung geladen, wie ein Kochfeld mit vier Platten, ein Backofen und ein Wasserkocher gleichzeitig im Betrieb verbrauchen.
Vor dem Laden an einer Starkstromsteckdose mit Dreiphasenwechselstrom auch als CEKON oder CEE Steckdose bekannt, wird empfohlen, diese von einer Elektrofachkraft überprüfen zu lassen.

Vorraussetzungen für das Laden im Miet,-Mehrfamilienhaus und Gewerbe

Beachten Sie grundsätzlich die selben technischen Voraussetzungen wie im Einfamilienhaus.

Für Eigentümer/innen:
Die Installation einer Ladeeinrichtung geht häufig mit baulichen Veränderungen am gemeinsam genutzen Hausanschluss einher. Wir benötigen daher die Einverständniserklärung der Eigentümergemeinschaft. Hierfür benötigen Sie auf Grund des Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetzes keinen Mehrheitsbeschluss der Eigentümerversammlung.
Unser Tipp:
Fassen Sie Ihre Anfrage mit dem Bedarf Ihrer Miteigentümer/innen zusammen, um Kosten zu reduzieren.

Für Mieter/innen:
Wenden Sie sich persönlich an Ihren Vermieter und teilen ihm den Wunsch zur Installation einer Ladeeinrichtung für Elektrofahrzeuge mit.

Muss man seine Ladeeinrichtung anmelden?

Ab dem 21. März 2019 trat § 19 der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) in Kraft, wonach die Inbetriebnahme einer Ladeeinrichtung für Elektrofahrzeuge dem Netzbetreiber mitzuteilen ist. Bei einer Summenleistung Ihrer Ladeeinrichtungen bis zu 12 kW bitten wir um Anmeldung,
bei mehr als 12 kW müssen wir unser Netz prüfen und der Installation zustimmen.

Kostenfaktoren und Praxistipps

Ladeleistung und Geschwindigkeit
Umso höher die gewünschte Ladeleistung und die Ladegeschwindigkeit, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Netzanschluss oder sogar das Stromnetz verstärkt werden müssen.
Praxistipp: Klären Sie Ihren Leistungsbedarf im Vorfeld Ihrer Anfrage mit einem Elektrofachbetrieb ab. Planen Sie die Ladezeit je nach Bedarf und Akku-Ladestand Ihres Fahrzeugs bewusst ein. Laden Sie Ihr Auto einfach und bequem über Nacht. Verschiedene Praxisbeispiele zeigten, dass sich eine Ladeleistung von 11 kW für Zuhause als ausreichend erweist.

Ladestandorte
Der geplante Ladestandort kann eine Garage, Ihr Stellplatz oder ein Carport sein. Wie sind die Bedingungen bei Ihnen vor Ort? Wie weit ist der Ladestandort vom Sicherungskasten entfernt? Sind Grabarbeiten oder Wanddurchbrüche zur Ladeeinrichtung notwendig oder besteht bereits eine Starkstromverbindung?
Praxistipp: Stimmen Sie sich hier ebenfalls mit einem Elektrofachbetrieb Ihrer Wahl ab. Bei einem Neubau berücksichtigen Sie die Ladeinfrastruktur bereits in der Planungsphase.

Kosten reduzieren durch Lademanagement
Denken Sie über den Einsatz eines Lastmanagements nach?
Werden mehrere Ladeeinrichtungen gleichzeitig über einen Netzanschluss geladen, kann es zur Überlastung kommen. Das hat ein Verstärken des Netzanschlusses oder sogar den Ausbau des vorgelagerten Stromnetzes zur Folge. Hierdurch können hohe Kosten entstehen. Das Lastmanagement hilft, diese Investitionskosten zu vermeiden. Ihre Elektrofachkraft kann Sie hierzu beraten.

Vorteile eines Lastmanagements

  • Optimale Nutzung der verfügbaren Leistung
  • Vermeidung einer kostenpflichtigen Anschlussverstärkung oder Ausbaumaßnahme
  • Gewährleistung der Sicherheit Ihrer Hausinstallation und der elektrischen Leitungen
  • Einfache Erweiterbarkeit

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